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Koriander ist eines der rund um den Globus am weitesten verbreiteten Kräuter. Es hat sowohl in
der asiatischen wie auch in der mexikanischen, indischen und griechischen Küche eine grosse
Bedeutung. Koriander stammt ursprünglich aus dem Süden Europas. Die Pflanze ist einjährig und
kann bis zu 80 cm hoch werden. Der Name stammt vom griechischen coris ab, was soviel wie Wanze
bedeutet und auf den unangenehmen Geruch des frischen Korianderkrautes hinweist.
Vom Koriander werden sowohl die Früchte (Samen) wie auch die
Blätter als Gewürz verwendet. Die Korianderblätter können im
Sommer praktisch jederzeit gepflückt werden und sollten immer
frisch auf die Speisen gegeben werden, weil sie ihren Geschmack
rasch verlieren. Im Spätsommer reifen aus den Blütendolden dann
die Früchte, die wie Pfefferkörner aussehen. Da die Früchte sehr
leicht aus den Fruchtständen fallen, muss man bei der Ernte vor-
sichtig vorgehen. Getrocknet entfalten die Früchte ihr zitronen-
ähnliches Aroma.
Das Kraut kauft man am besten in einem Asienladen, wo meist die
ganze Pflanze mit der Wurzel angeboten wird.
Tipp: Die getrockneten Samen (Bild) kann man gut im Mörser zerdrücken und damit zum Beispiel einen
Kartoffelgratin würzen.