Limette

Limette

Im Gegensatz zur Zitrone ist die Limette sehr kälteempfindlich und gedeiht deshalb nur in

tropischem Klima. Sie enthält weniger Vitamin C als ihre große, gelbe „Kollegin“, hat aber fast

doppelt so viel Saft wie Zitronen, obwohl sie kleiner sind. Ihre Heimat ist vermutlich Malaysia.

Kreuzfahrer haben sie dann im Mittelalter auf ihren Reisen nach Italien und von dort aus weiter

Limettenbaumnach Frankreich und Spanien gebracht. Neben Malaysia wird

sie heute in Indien, Sri Lanka, Ägypten, Kenia, den USA, in

Mexiko und Brasilien angebaut. Die immergrünen Limettenbäume

und -sträucher werden fünf bis sechs Meter hoch und können

pro Jahr mehr als tausend Früchte tragen. Der Baum trägt das

ganze Jahr über Früchte, die aus den kleinen, duftenden, weißen

bis rötlichen Blüten heranreifen.

Die Säure der Limette kann in der Küche verschiedene Funktionen

haben. Der Geschmack verleiht den Gerichten eine erfrischende

Note und das Aroma selbst, das sich vor allem in der Schale befin-

det, schafft einen wunderbaren Ausgleich zu süssen Komponenten.

 

In Vietnam habe ich oft Pho Bo, eine Nudelsuppe, bestellt. Dazu gab es jeweils separat auf einem

Teller frische Limetten und Kräuter als Zugabe. Das Rezept dazu gibt es unter > vietnamesisch

In einigen Rezepten werden Kaffirlimettenblätter verwendet. Diese Blätter sind ein wichtiges thai-

ländisches Gewürz und stammen vom kleinen Kaffirlimettenbaum. Die Blätter sind in Asia-Läden

und mittlerweile in fast allen Coop- oder Migrosfilialen erhältlich.